Faseroptische Drehübertrager
Faseroptische Drehübertrager – auch bekannt als FORJ (Fiber Optic Rotary Joint, LWL-Drehübertrager oder Glasfaser-Drehübertrager) – übertragen optische Signale berührungslos und verschleißfrei über eine rotierende Achse. Kein elektromagnetisches Rauschen (EMV-Schutz), keine mechanisch bedingten Signalverluste, eine Lebensdauer von bis zu 200 Mio. Umdrehungen.
Im SCHLEIFRING-Shop finden Sie unterschiedliche FORJ-Varianten: Single-Mode-Ausführungen (LC/PC und FC/PC) sowie Multi-Mode-Varianten (OM1 und OM4) – alle als 1-Kanal-Lösung mit IP-40-Schutzklasse und einem Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +85 °C.
Individuelle Anpassungen sind jederzeit möglich: Unterschiedliche Faserlängen (Single Mode: bis 4,0 m / Multi Mode: bis 2,0 m) und Steckertypen (FC/PC, LC/PC, SC/PC u. a.) sind auf Anfrage erhältlich. Teilen Sie uns einfach Ihren spezifischen Wunsch mit – wir beraten Sie gerne persönlich.
Unsere Produkte
4 Ergebnisse
Faseroptischer Drehübertrager Single Mode LC/PC · 2
- Fasertyp: Single Mode (SM) – ITU-T G.657.A.1 (E9/125 µm)
- Max. Drehzahl: max. 500 U/min
- Wellenlängenbereich: 1260 nm bis 1625 nm
Faseroptischer Drehübertrager Single Mode FC/PC · 3
- Fasertyp: Single Mode (SM) – ITU-T G.657.A.1 (E9/125 µm)
- Max. Drehzahl: max. 500 U/min
- Wellenlängenbereich: 1260 nm bis 1625 nm
Faseroptischer Drehübertrager Multi Mode LC/PC OM4 · 4
- Fasertyp: Multi Mode (MM) OM4 – ISO/IEC 11801 (G50/125 µm)
- Max. Drehzahl: max. 500 U/min
- Wellenlängenbereich: 820–880 nm und 1280–1350 nm
Faseroptischer Drehübertrager Multi Mode LC/PC OM1 · 5
- Fasertyp: Multi Mode (MM) OM1 – ISO/IEC 11801 (G62,5/125 µm)
- Max. Drehzahl: max. 500 U/min
- Wellenlängenbereich: 820–880 nm und 1280–1350 nm
Gute Gründe für SCHLEIFRING Produkte
> 50 Jahre
Made in Germany
> 260
angemeldete Patente
> 800
Ingenieure und Spezialisten
Was sind faseroptische Drehübertrager?
Faseroptische Drehübertrager übertragen Lichtsignale von einem stationären auf ein rotierendes Bauteil – ohne mechanischen Kontakt an den Übertragungsflächen. Die Grundlage bildet das Prinzip der koaxialen Lichtführung: Der Strahl wird im Stator kollimiert und im Rotor wieder fokussiert. Ergebnis: kein Verschleiß, keine EMV-Probleme, volle Signalintegrität auch bei kontinuierlicher Rotation. Die berührungslose optische Übertragung ist verschleißfrei und unterstützt, je nach Fasertyp, Datenraten bis zu 100-Gigabit-Ethernet.
Single Mode vs. Multi Mode
Single-Mode-FORJ (SM, E9/125 µm) eignen sich für Anwendungen, die höchste Rückflussdämpfung (> 40 dB) und minimale Einfügedämpfung (< 1,5 dB) über lange Wellenlängenbereiche erfordern. Multi-Mode-FORJ (MM, OM1 oder OM4) bieten einen größeren Kerndurchmesser (50 bzw. 62,5 µm) und sind besonders wirtschaftlich für kurze bis mittlere Strecken und bestehende MM-Infrastrukturen.
Einsatzbereiche unserer faseroptischen Drehübertrager
Faseroptische Drehübertrager werden überall dort eingesetzt, wo elektrische Übertragung an ihre Grenzen stößt – z. B. in der Industrieautomation und im Sondermaschinenbau (EMV-Schutz), in der Messtechnik & Forschung, in der Robotik, in Windenergieanlagen sowie in industriellen Bildverarbeitungssystemen.